Ein Kurztrip nach Kopenhagen: Smorrebrod, hippe Dänen, Secondhandläden noch & nöcher und Fahrradfahren bis einem der Hintern weh tut. Hier ein kleiner Bericht was ich in der dänischen Hauptstadt so gemacht habe, wie ihr aus eurem Trip das Beste rausholt und viele Reisetipps. 

Tag 1: Klassiker der Stadt (Reisetipps)

An einem Donnerstag ging es los für 4 Tage in die dänische Hauptstadt und das nicht ohne Grund. Meine beste Freundin verbringt ihr Auslandssemester in der Stadt, perfekt also für einen Besuch und echte Insidertipps. Da ich kein großer Freund von touristischen Trips bin, ist der Beitrag eine Mischung aus klassischen Sehenswürdigkeiten und Tipps für hippe & lokale Bereiche der dänischen Hauptstadt. Mir ist es wichtig bei einem Städtetrip die Kultur, die Einwohner der Stadt und das Feeling kennenzulernen. Trotzdem sollten natürlich die Klassiker nicht fehlen. Wir haben diese immer wieder zwischendurch eingebaut und immer das mitgenommen was auf unserem Weg lag. Definitiv sollten aber die folgenden Sehenswürdigkeiten bei eurem Kurztrip nicht fehlen:

Sobald man an Kopenhagen denkt, hat man eigentlich das typische Postkartenbild von Nyhavn im Kopf. Deshalb sollte Nyhavn nicht fehlen in eurer Planung. Als Tipp gebe ich euch mit, dass ihr euer Fahrrad dort einfach abstellt und weitere Sehenswürdigkeiten mitnehmt, denn gleich um die Ecke ist der Wohnsitz der Königsfamilie. Dazu müsst ihr auf der linken Seite Nyhavn runter laufen und um das Gebäude rum. Dann seht ihr auf der rechten Seite, auf der gegenüberliegenden Uferseite die Oper von Kopenhagen. Wenn ihr weiterlauft trefft ihr auf einen kleinen Park und erkennt schon die Fahnen der Amalienborg. Die Amalienborg ist der Wohnsitz der Königsfamilie. Ihr könnt dort herumschlendern und die Wachablösung beobachten. Weiter könnt ihr dann zur Frederikskirke und die Architektur der evangelisch-lutherischen dänischen Volkskirche bestaunen. Wenn ihr dann durst und hungrig seid kann ich euch das nahegelegene Joe & the Juice (https://www.joejuice.com) empfehlen. Dort gibt es leckere Smoothies und guten Kaffee. Ich hatte einen großen Latte Machiatto und hab dafür 42 Kronen (ca. 5,60 €) Kaffee bezahlt (völlig normal in der Stadt, haha). Euren Snack könnt ihr dann auf dem Sankt Annae Plads direkt am Wasser genießen.

Kopenhagen: Nyhavn
Nyhavn ist wirklich beeindruckend.
Kopenhagen: Zimtschnecken
Die originale Zimtschnecke gibt es bei jedem Bäcker zu kaufen.

Kleine Meerjungfrau & unvergessliche Brote 

Was auch noch zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt gehört ist die Skulptur der kleinen Meerjungfrau. Per Google Maps findet ihr schnell den Weg und ihr könnt die Strecke gut mit eurem Fahrrad hinter euch bringen. Aber seid nicht allzu enttäuscht von der Sehenswürdigkeit. Der Ort ist von Touristen überlaufen.

Eine weitere Empfehlung sind die Torvehallerne in der Nähe der Norreport Station. Dort findet ihr aufjedenfall etwas zu essen auf die Hand für euch! Dänemark ist für sein „Smorrebrod“ bekannt und das solltet ihr unbedingt in den Torvehallerne probieren. Als letzte Sehenswürdigkeit empfehle ich euch den Freistaat Christiania zu besuchen. Anfangs ein Ort für Künstler, heute eine Touristenattraktion. Aber aufgepasst: Dieser Ort ist nichts für schwache Herzen, denn dort gelten keine Gesetze. Überzeugt euch selbst was die Zeit aus dem Ort gemacht hat.

Kopenhagen: Kleine Meerjungfrau
Die kleine Meerjungfrau ist eine der Sehenswürdigkeiten.
Kopenhagen: Smorrebrod
Smorrebrod belegt mit Eiern und Shrimps.
Kopenhagen: Fahrrad
Das Foto ist in der ältesten Straße von Kopenhagen entstanden.
Kopenhagen: Smorrebrod
Eine große Auswahl an Smorrebrod gibt es in den Torvehallerne.

Tag 2: Das hippe Kopenhagen

Eine sehr hippe Gegen findet ihr in der Elmegade. Dort gibt es einige Concept Stores und viele Cafes & Restaurants. Wir haben uns für das Cafe „Zee’s“ entschieden. Zu empfehlen sind die leckeren Grilled Toasts und klassisch Kaffee. Für beides zusammen habe ich 72 Kronen (ca. 10 €) bezahlt.

In Kopenhagen findet man wirklich viele tolle Vintage Läden fast an jeder Ecke. An Seconhand-Shops kann ich euch die beiden empfehlen: „Prag“ und „Wasteland“. Im Wasteland gibt es eine riesige Auswahl an  Seconhand Klamotten für Männer und Frauen. Dort habe ich für 240 Kronen (ca. 32 €) zwei coole Hemden ergattert. Nach dem Shopping im „Wasteland“ empfehle ich euch das Buzz Kaffebar gleich um die Ecke. Dort gibt es leckeren Kaffee und günstige Sandwichs (dänisches Brot, kein Toast) für den Hunger zwischendurch.

Ein weiteres Highlight meines Trips war die Pizzeria „Mother“ in Hokerboderne. Die Pizzeria ist auf einem alten Fabrikgelände und sehr urban eingerichtet. Dort sind definitiv die hippen Dänen anzutreffen. Die Pizza dort war wirklich super lecker und kostet durchschnittlich 180 Kronen (ca. 24 €).

Kopenhagen: Shopping
Wasteland hat eine große Auswahl an secondhand Levis Jeans & Pullis.
Kopenhagen: wohnen
Kopenhagen hat viele tolle Straßen mit bunten Häusern.

Tag 3: Frühstücksheaven & Entspannung im Park

Ein weiterer hipper Bereich der Stadt findet ihr in der Stefansgade. Dort kann ich euch die „Stefanos Pizzabar“ empfehlen. Hier gibt es in einem Teil des Restaurants Pizza und in einem anderen Teil Frühstück. Wir waren dort frühstücken und ich muss sagen, von dem Angebot war ich wirklich begeistert. Man kann sich selbst sein Frühstück zusammenstellen und hat die Wahl zwischen 3, 5 oder 7 unterschiedlichen Frühstücks-Angeboten. Das coole dabei ist: Das Brot ist gratis. Und ich muss sagen, das dänische Brot ist wirklich sehr lecker! Nach einem ausgiebigen Frühstück oder anderen Snacks – auf der Stefansgade gibt es noch viele andere tolle Restaurants – kann ich euch das schlendern durch die Jægersborggade empfehlen. Eine tolle Straße mit vielen kleinen Shops. Auch findet ihr dort weitere Secondhand Shops, Cafes und Restaurants.

Für Zwischenstopps während des Trips und um das Parkleben der Einwohner kennenzulernen, bietet sich der Park rund um das Schloss Rosenborg an oder der Orstedsparken. Beide Parks sind in der Nähe der Innenstadt und sind bei sonnigem Wetter ein beliebter Treffpunkt für Studenten und Einwohner der Stadt. Für ein bisschen Seeluft empfehle ich euch die Queen Louise Bridge und den anliegenden See Peblinge So. Hier kann man wunderbar mit einer frisch gekauften Zimtschnecke oder einem leckeren Kaffee seine verkrampften Fahrrad-Hintern entspannen. Setzt euch auf die Wiesenstücke und genießt das Feeling von Kopenhagen.

Kopenhagen: Frühstück
Meine Auswahl des Frühstücks von Stefano.
Kopenhagen: Essen
Ein typisches dänisches Sandwich aus dem Butz Café.

Reisetipps für den Trip

  • Einen günstigen Flug direkt bei den skandinavischen Fluggesellschaften finden. Von Stuttgart aus fliegt beispielsweise SAS.
  • Unterkünfte gibt es bei Airbnb zu finden. Der Stadtteil Nørrebro ist für junge Touristen wirklich ein bevorzugter und beliebter Stadtteil. Von dort erreicht man über die Nørrebrogade schnell den Stadtkern.
  • Kein Ticket für die öffentlichen Verkehrsmittel kaufen: Wir haben nur den Weg vom Flughafen zur Unterkunft bezahlt (72 Kronen = ca. 10 €)
  • Fahrrad ausleihen! In Kopenhagen ist das Fortbewegungsmittel Nummer 1 ganz klar das Fahrrad. Fahrradhändler gibt es an jeder Ecke. Wichtig: Angebote vergleichen und mit dem Fahrradhändler handeln und andere Angebote einbringen. Als Anhaltspunkt sind 70 Kronen (ca. 10 €)für einen Tag oder 170 Kronen (ca. 25 €) für drei Tage Fahrrad gute Angebote.
  • Kein Bargeld nötig! In Kopenhagen braucht ihr kein Bargeld und euch mit Wechselkursen rumschlagen. Ich habe alles mit Karte bezahlt. Auch in Bars, Cafes ist es üblich mit Karte zu zahlen. Um den Überblick nicht zu verlieren hilft es mitzuschreiben, was alles ausgegeben wurde.
  • Zimtschnecken (ca. 49 Kronen = 7 €) probieren, den leckeren dänischen Kaffee probieren, sich von dem Modestil der Einwohner beeindrucken lassen, in Parks relaxen und mit dem Fahrrad unbekannte Orte erkunden.
  • Die Dänen sind ein sehr nettes und hilfsbereites Volk. Falls ihr Fragen habt oder nicht weiterwisst, scheut euch nicht Einheimische auf Englisch anzusprechen. Englisch können dort die meisten fließend und sehr gut.
Auf dem Rückflug hatten wir einen herrlichen Sonnenuntergang.
Ein weiterer Reiesetipp für Kopenhagen, der Strand in der Nähe des Flughafens
Eine Haltestation vor dem Flughafen ist direkt das Meer. Tipp: Abflug und ein Besuch am Strand verbinden.

Fazit: Lasst euch von der traumhaften Stadt inspirieren und von der Lebenseinstellung „hygge“ zum gemütlichen Schlendern, Genießen und Entspannen verleiten. Kopenhagen ist eine wunderschöne Stadt mit tollen Straßen und vielen hippen Cafes und Restaurants. Ich würde jeder Zeit wieder einen Trip dorthin planen. Meine oben getroffene Auswahl ist nur ein Bruchteil der Dinge die man erleben kann, also los geht’s!

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1 Comment

  1. Tobias Juni 4, 2018 at 11:48 am

    Moin,

    schöne und nützliche Tipps und einen tollen Tagesplan! Ich hab Kopenhagen an Silvester kennen gelernt – dort war es leider schon früh dunkel 😉

    Beste Grüße

    Tobias

    Reply

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